LITERATURVERZEICHNIS
FÜR WAND + BODEN + DECKE

AgBB Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (2010): Vorgehensweise bei der gesundheitlichen Bewertung der Emissionen von flüchtigen organischen Verbindungen (VOC und SVOC) aus Bauprodukten
Abstract: "Der Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) sieht es als eine seiner wichtigsten Aufgaben an, die Grundlagen für eine einheitliche Bewertung von Bauprodukten in Deutschland bereitzustellen, damit einerseits die Forderungen erfüllt werden, die sich aus den Landesbauordnungen und der Bauprodukten-Richtlinie ergeben, und andererseits eine nachvollziehbare und objektivierbare Produktbewertung möglich ist. […] [Er] hat hierzu ein Schema zur Vorgehensweise bei der gesundheitlichen Bewertung der VOC-Emissionen aus Bauprodukten, die in Innenräumen von Gebäuden verwendet werden, vorgelegt […] Bei Einhaltung der im Schema vorgegebenen Prüfwerte werden die Mindestanforderungen der Bauordnungen zum Schutz der Gesundheit im Hinblick auf VOC-Emissionen erfüllt." (S.2-3)
>> Online verfügbar auf der Webseite des Bundesumweltamtes (Stand 20.5.13)

Buchser M. (2009) : Anforderungsliste Bodenbeläge - Anforderungen an die Gleitfestigkeit in öffentlichen und privaten Bereichen mit Rutschgefahr. Bern: bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung; 2009. bfu-Dokumentation 2.032.
Abstract: Die Dokumentation vergleicht die deutschen und schweizerischen Anforderungen, Prüfverfahren und Klassifizierungen von Bodenbelägen.

Fachausschuss „Bauliche Einrichtungen“ der DGUV (2010): Berufsgenossenschaftliche Regel für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit BG-Regel 181. Fußböden in Arbeitsräumen und Arbeitsbereichen mit Rutschgefahr
Abstract: "Diese BG-Regel von Oktober 1993 findet Anwendung bei der Auswahl geeigneter Bodenbeläge, der Gestaltung von Fußböden und der Durchführung organisatorischer Maßnahmen." (www.vbg.de; Stand 15.5.13)
>> Online verfügbar unter www.vbg.de (Stand 20.5.13)

DGKH Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (2012) : Empfehlung: Routinemäßige Flächendesinfektion zur Verhütung und Kontrolle Antibiotika resistenter Krankheitserreger
>> Online verfügbar auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. (Stand 20.5.13)

Diette, G. B.; Lechtzin, N.; Haponik, E.; Devrotes, A.; Rubin HR (2003) : Distraction therapy with nature sights and sounds reduces pain during flexible bronchoscopy. a complementary approach to routine analgesia. In: Chest, Jg. 123, S. 941-948.
Abstract: In der Studie wurden Schmerz- und Angsterlebnisse von 80 Patienten vor, während und nach einer Bronchoskopie im Lehrkrankenhaus Baltimore (mit bzw. ohne Ansicht von Naturbildern sowie Vorspielen von Naturklängen) untersucht. Ergebnis: Naturansichten und Naturklänge helfen beim Umgang mit Schmerzen. Die Patientengruppe, die den Naturbildern und -klängen ausgesetzt wurde, berichtete über weniger Schmerzen als die Vergleichsgruppe. Ein Einfluss auf das Angsterleben konnte nicht festgestellt werden.

DIN 13411: 02-1999 Wand- und Geräteschutz in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Begriffe, spezifische Eckdaten
Abstract: Die Norm zielt auf klinische Bereiche, in denen Beschädigungen an Wänden und Geräten durch Transportwägen, Betten oder Rollstühle durch geeignete Konstruktionen verhindert werden sollen. Sie beschreibt verschiedene prinzipielle Ausführungsvarianten für Wandschutz und Handläufe. Für die unterschiedlichen Krankenhaus- bzw. Heimbereiche werden danach geeignete Wandschutzkonstruktionen empfohlen.

DIN EN 14041:2011-05 Elastische, textile und Laminat-Bodenbeläge - Wesentliche Eigenschaften
Abstract: "Dieses Dokument legt die Anforderungen hinsichtlich Gesundheit, Sicherheit und Energieeinsparung für Folgendes fest: a) elastische Bodenbeläge, hergestellt aus Kunststoff, Linoleum, Kork oder Gummi, außer lose liegenden Matten; b) textile Bodenbeläge, außer lose liegenden (Schutz-)Matten und abgepassten Teppichen; c) Laminat Bodenbeläge, wie in EN 13329, EN 14978 oder EN 15468 festgelegt; d) Paneele für lose Verlegung, die als einen Bestandteil einen der vorgenannten elastischen oder textilen Bodenbeläge enthalten. Es legt auch die Prüfverfahren zur Bewertung der Konformität der Produkte und die allgemeinen Anforderungen an die Kennzeichnung und Etikettierung fest. Die Produkte sind für den Gebrauch als Bodenbeläge in einem Gebäude nach den Spezifikationen des Herstellers bestimmt. Dieses Dokument gilt nicht für asbesthaltige Bodenbeläge. Dieses Dokument schließt nur Anforderungen ein, die sich auf Gesundheit, Sicherheit und Energieeinsparung beziehen. Durch separate Europäische Normen, aufgelistet in Anhang A, werden weitere Eigenschaften für diese Produkte abgedeckt. Um eine ordnungsgemäße Funktionstüchtigkeit sicherzustellen, müssen Produkte nach diesem Norm-Entwurf korrekt verlegt und gepflegt werden. Verlegung und Pflege werden jedoch von dem vorliegenden Dokument nicht abgedeckt, doch sind Hinweise zur Verringerung der Rutschgefahr enthalten." [Beuth Verlag]

EPH Barrierefreiheit: universalraum Institut Dresden [Hrsg.] (2012): Evidenzbasiertes Planungshandbuch für barrierefreies Planen und Bauen, Reihe EPH, Band 2
Abstract: Dieses umfassende Planungswerkzeug fasst alle Anforderungen an eine barrierefreie Umwelt in Planungskriterien, Ausführungsvarianten, Literaturhinweisen und Produktbeispielen übersichtlich zusammen.
>> Zur kostenfreien Onlineversion des EPH Barrierefreiheit

Glasow (2011) : Bauliche Suizidprävention in stationären psychiatrischen Einrichtungen, Logos Verlag Berlin
Abstract: Die Arbeit dokumentiert anhand empirischer Untersuchungen drei wesentliche Handlungsebenen der baulichen Suizidprävention. Der entwickelte Katalog mit Gestaltungskriterien und Ausführungsvarianten für relevante Bauelemente und Räume gibt Empfehlungen zur suizidpräventiven Gestaltung stationärer psychiatrischer Einrichtungen. Der Gestaltung der Türen in psychiatrischen Institutionen kommt eine besondere Bedeutung zu (Vgl. Kapitel 8.3.2 ab Seite 143).
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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung DGUV (2010): GUV 8527. Bodenbeläge für nassbelastete Barfußbereiche.
Abstract: "Der hohe Anteil von Ausrutschunfällen am gesamten Unfallgeschehen erfordert eine sorgfältige Auswahl von Bodenbelägen, Reinigungsverfahren und Reinigungsmitteln. Die Arbeitsstättenverordnung enthält im Abschnitt 1.5 des Anhangs zu § 3 Abs. 1 die Forderung, dass Fußböden in Räumen eben und rutschhemmend ausgeführt und leicht zu reinigen sein müssen. Beurteilungskriterien, ob diese allgemein gehaltene Forderung erfüllt ist, sind für nassbelastete Barfußbereiche in dieser Information […] angegeben." (S. 5)

Marquardt, G.; Glasow, N. (2005) : Braucht der Wohnbereich einen Ausgang? Veränderung des Verhaltens und Wohlbefindens demenzerkrankter Bewohner in Abhängigkeit von der Sichtbarkeit der Ausgangstür.
Abstract: Der Umgang mit möglicher Selbstgefährdung demenzerkrankter Bewohner durch das selbständige Verlassen des Wohnbereichs wird in Altenpflegeeinrichtungen häufig und kontrovers diskutiert. In dieser Studie wurde untersucht, ob eine milieutherapeutische Intervention in Form eines Vorhangs vor der Ausgangstür die Bewohner am Verlassen des Wohnbereichs hindert. Das wesentliche Untersuchungsziel war es dabei zu erfassen, ob Veränderungen in Verhalten und Wohlbefinden der Bewohner zu verzeichnen sind.
>> Download via www.qucosa.de

MusterKHBauVO (zurückgezogen) : Es gelten die jeweiligen Krankenhausbaurichtlinien der Länder. Diese wurden zumeist auf Grundlage der Musterkrankenhausbauverordnung vom Dezember 1976 erstellt. Daher wird diese im EPH Psychiatrie weiterhin zitiert.
Abstract: Es werden Angaben zu Beleuchtung und elektrischen Anlagen, Ersatzstromversorgung, Elektrostatischer Aufladung, Beheizung, Lüftung, Wasserversorgung, Aufzügen, Transportanlagen und Abwurfschächten, Feuerlösch-, Fernmelde- und Alarmeinrichtungen sowie Blitzschutzanlagen gemacht.

RKI Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut (2004) : Anforderungen an die Hygiene bei der Reinigung und Desinfektion von Flächen, Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 2004, 47:51–61 DOI 10.1007/s00103-003-0752-9
Abstract: Das RKI unterscheidet (im Gegensatz zur DGKH) zwischen Flächen mit häufigem Hand- oder Hautkontakt (z. B. Bettgestell, Nachttisch, Ablagen), Fußböden und sonstigen Flächen (z. B. Heizkörper, Lampen). Für Bereiche mit möglichem Infektionsrisiko (z.B. Allgemeinstationen) wird (im Gegensatz zu Hochrisikobereichen wie Stationen für Schwerstbrandverletzte) für Fußböden keine Desinfektion empfohlen.

Schauss, A. G. (1979) : Tranquilizing Effect of Color Reduces Aggressive Behavior and Potential Violence. In: ORTHOMOLECULAR PSYCHIATRY, Volume 8, Number 4, 1979, Pp. 218-221
Abstract: "Der Direktor des American Institute für Biosocial Research hatte im Jahr 1979 eine Forschungsarbeit veröffentlicht, in der er von seinen Erfahrungen mit Gefängniszellen berichtet, die in leuchtendem Pink gestrichen waren. Wurden Häftlinge gleich bei ihrer Aufnahme ins Gefängnis nur eine Viertelstunde in diesen Raum gesteckt, verloren sie ihr häufig aggressives Verhalten, berichtete Schauss: Hatte es zuvor mit den Neuankömmlingen regelmäßig Ärger gegeben, herrschte nun Ruhe. Selbst eine halbe Stunde nach der Verlegung in eine gewöhnliche Zelle seien die Gefangenen noch weitaus friedfertiger gewesen als gewöhnlich." [www.farbimpulse.de; Stand 18.5.12]

Späth, D. (2010) : Der psychologische und physiologische Effekt von „Cool Down Pink“ auf das menschliche Verhalten. Wissenschaftlicher Kurzbericht. Verfügbar unter: www.colormotion.ch (Stand 18.5.12)
Abstract: Die Farbdesignerin und Farbpsychologin Daniela Späth hat in einer Studie mit acht unterschiedlichen Farbkabinen an 730 Probanden die Wirkung der Farben getestet. Ausgewertet wurden Blutdruck, Puls und Befindlichkeit vor und nach dem Aufenthalt in der Kabine. Dabei zeigten Nutzer der Kabine in "Cool Down Pink" die stärksten Reaktionen. Belegt wurden die blutdrucksenkende Wirkung der Farbe sowie die Reduktion von Aggression und Gewaltbereitschaft.

Verwaltungs-Berufsgenossenschaft VBG (2003) : Sicherheitsgerechte Gestaltung von Verkehrswegen, Fußböden und Treppen
Abstract: "Dieses Merkblatt soll […] umfassende Informationen über Böden, Bodenbeläge sowie deren Auswahl, Erhaltung und Pflege geben, um sicheres Gehen auf Fußböden und Treppen zu ermöglichen." (S. 5)
>> Download via downloads.bistummainz.de