AUSFÜHRUNGSVARIANTEN
FÜR WAND + BODEN + DECKE

KONTRASTREICHE GESTALTUNG


Die Materialien für Wände, Böden und Decke sind im Zusammenhang mit den vorhandenen festen Einbauten sowie der losen Möblierung festzulegen. Der Leuchtdichtekontrast zwischen den verschiedenen Elementen bestimmt über deren Wahrnehmbarkeit. Eine farblich unterschiedliche Gestaltung allein ist nicht ausreichend, wenn die Töne ähnliche Helligkeitswerte besitzen.

Insbesondere in Bereichen der Gerontopsychiatrie muss auf eine ausreichende Markierung wichtiger Raumelemente geachtet werden. Die Auffindbarkeit der Toilette beispielsweise verbessert sich bei Verwendung dunkler Wandelemente. In vorhandenen Bädern mit wenig Kontrast können nachträglich dunkle WC-Sitze Abhilfe schaffen.

Durch eine Differenzierung der Kontraste können wesentliche von unwesentlichen Elementen unterschieden werden. Die rechte Grafik zeigt ein Beispiel aus dem Bereich Türgestaltung. Durch die unterschiedliche Farbgebung können patientenzugängliche Räume markiert und Personalräume in Ihrer Präsenz reduziert werden. Der gezielte Einsatz unterschiedlicher Leuchtdichtekontraste kann somit die Orientierung von Patienten und Besuchern unterstützen.