LITERATURVERZEICHNIS
FÜR TÜREN

DIN EN 1627: 2011-09 Türen, Fenster, Vorhangfassaden, Gitterelemente und Abschlüsse - Einbruchhemmung - Anforderungen und Klassifizierung
Abstract: "Die vorliegende Europäische Norm legt die Anforderungen und die Klassifizierung der einbruchhemmenden Eigenschaften von Türelementen, Fenstern, Vorhangfassaden, Gitterelementen und Abschlüssen fest. Sie gilt für die folgenden Öffnungsarten: Drehen, Kippen, Falten, Drehkippen, Schwingen, Schieben (horizontal und vertikal) und Rollen sowie für nicht öffenbare Konstruktionen. Sie behandelt außerdem auch Produkte, die Elemente wie beispielsweise Briefklappen oder Lüftungsgitter enthalten. Die Norm legt Anforderungen an die Einbruchhemmung eines Bauproduktes fest. Diese Europäische Norm behandelt nicht direkt die Widerstandsfähigkeit von Schlössern und Schließzylindern gegen Angriffe mit Sperrwerkzeugen (Picking). Außerdem behandelt sie keine Betonfertigteile." [Beuth Verlag]

DIN 4109: 1989-11 Schallschutz im Hochbau; Anforderungen und Nachweise
Abstract: "In dieser Norm sind die Anforderungen an den Schallschutz mit dem Ziel festgelegt, Menschen in Aufenthaltsräumen vor unzumutbaren Belästigungen durch Schallübertragung zu schützen. Außerdem ist das Verfahren zum Nachweis des geforderten Schallschutzes geregelt." [Beuth Verlag]

DIN 18040-1: 2010-10 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 1: Öffentlich zugängliche Gebäude
DIN 18040-2: 2011-09 Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Teil 2: Wohnungen
Abstract: "Die Norm DIN 18040 besteht aus zwei Teilen, Teil 1 "Öffentlich zugängliche Gebäude" und Teil 2 "Wohnungen". Die Norm ersetzt DIN 18024 und DIN 18025. […] Die Norm [Teil 1] stellt dar, unter welchen technischen Voraussetzungen Gebäude und bauliche Anlagen barrierefrei sind. Sie gilt für die barrierefreie Planung, Ausführung und Ausstattung von öffentlich zugänglichen Gebäuden und deren Außenanlagen, wobei sich die Barrierefreiheit auf die Teile des Gebäudes und deren zugehörigen Außenanlagen bezieht, die für die Nutzung durch die Öffentlichkeit vorgesehen sind. Zu den öffentlich zugänglichen Gebäuden gehören insbesondere Einrichtungen des Kultur- und des Bildungswesens, Sport- und Freizeitstätten, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Büro-, Verwaltungs- und Gerichtsgebäude, Verkaufs- und Gaststätten, Stellplätze, Garagen und Toilettenanlagen (vergleiche § 50 Absatz 2 MBO). […]In der Regel nennen die einzelnen Abschnitte zunächst jeweils zu erreichende Schutzziele als Voraussetzung für die Barrierefreiheit. Danach wird aufgezeigt, wie das Schutzziel erreicht werden kann, gegebenenfalls differenziert nach den unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Personengruppen. DIN 18025-2 stellt dar, unter welchen technischen Voraussetzungen Gebäude und bauliche Anlagen barrierefrei sind. Die Norm berücksichtigt die Bedürfnisse von Menschen mit Seh- oder Hörbehinderung oder motorischen Einschränkungen sowie von Personen, die Mobilitätshilfen und Rollstühle benutzen. Auch für andere Personengruppen, wie zum Beispiel groß- und kleinwüchsige Personen, Personen mit kognitiven Einschränkungen, ältere Menschen, Kinder sowie Personen mit Kinderwagen oder Gepäck führen einige Anforderungen dieser Norm zu einer Nutzungserleichterung. […]Die Anforderungen an die Infrastruktur der Gebäude mit Wohnungen berücksichtigen grundsätzlich auch die uneingeschränkte Nutzung mit dem Rollstuhl. Innerhalb von Wohnungen wird unterschieden zwischen barrierefrei nutzbaren Wohnungen und barrierefrei und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbaren Wohnungen." [Beuth Verlag]

EPH Barrierefreiheit: universalraum Institut Dresden [Hrsg.] (2012): Evidenzbasiertes Planungshandbuch für barrierefreies Planen und Bauen, Reihe EPH, Band 2
Abstract: Dieses umfassende Planungswerkzeug fasst alle Anforderungen an eine barrierefreie Umwelt in Planungskriterien, Ausführungsvarianten, Literaturhinweisen und Produktbeispielen übersichtlich zusammen.
>> Zur kostenfreien Onlineversion des EPH Barrierefreiheit

Glasow (2011) : Bauliche Suizidprävention in stationären psychiatrischen Einrichtungen, Logos Verlag Berlin
Abstract: Die Arbeit dokumentiert anhand empirischer Untersuchungen drei wesentliche Handlungsebenen der baulichen Suizidprävention. Der entwickelte Katalog mit Gestaltungskriterien und Ausführungsvarianten für relevante Bauelemente und Räume gibt Empfehlungen zur suizidpräventiven Gestaltung stationärer psychiatrischer Einrichtungen. Der Gestaltung der Türen in psychiatrischen Institutionen kommt eine besondere Bedeutung zu (Vgl. Kapitel 8.3.2 ab Seite 143).
>> Buch bestellen

MusterKHBauVO (zurückgezogen) : Es gelten die jeweiligen Krankenhausbaurichtlinien der Länder. Diese wurden zumeist auf Grundlage der Musterkrankenhausbauverordnung vom Dezember 1976 erstellt. Daher wird diese im EPH Psychiatrie weiterhin zitiert.
Abstract: Es werden Angaben zu Beleuchtung und elektrischen Anlagen, Ersatzstromversorgung, Elektrostatischer Aufladung, Beheizung, Lüftung, Wasserversorgung, Aufzügen, Transportanlagen und Abwurfschächten, Feuerlösch-, Fernmelde- und Alarmeinrichtungen sowie Blitzschutzanlagen gemacht.

VfS Verband für Sicherheitstechnik e.V. (2011) : Fenster und Türen für Psychiatrische Kliniken, Forensische Kliniken und JVA. Anforderungen, Festlegungen und Ausschreibungshilfen, unveröffentlichtes Manuskript
Abstract: Dieser Richtlinienentwurf beschreibt sehr umfassend alle Anforderungen an Fenster und Türen für Hochsicherheitsbereiche. Betrachtet werden unter anderem neben der Ausbruchhemmung auch Aspekte der Suizidprävention, der Verhinderung von Deponieverstecken, der Dauerhaftigkeit, kosteneffizienter Nutzung, Wartung und Reinigung sowie Sicherung gegen Missbrauch und Entweichung. Es werden Hinweise zur Ausschreibung gegeben und Beispielaufbauten vorgestellt.